Leitfaden für Plushaltestellen
08.09.2026
Leitfaden fertiggestellt.
Plushaltestellen sind eine hervorragende Möglichkeit den Zugang zum System ÖPNV attraktiv zu gestalten und gleichzeitig städtebauliche Aufwertungen zu erreichen.
Eine Plushaltestelle in Bad Segeberg.

Foto: Interlink

Leitfaden für Plushaltestellen

Leitfaden fertiggestellt.
08.09.2026

Plushaltestellen sind eine hervorragende Möglichkeit den Zugang zum System ÖPNV attraktiv zu gestalten und gleichzeitig städtebauliche Aufwertungen zu erreichen. Im Rahmen des Projektes ÖVer.KAnT (PDF, 6,42 MB) konnte gezeigt werden, dass auch sehr ambitionierte Vorhaben mit starkem Engagement aller Beteiligten umgesetzt werden können. Der engmaschige Austausch von Aufgabenträgern, Kommunen und Dienstleistern ist zwar teilweise sehr mühselig. Er trägt aber zum fristgerechten und kostenkonformen Gelingen bei.

Dieser Leitfaden zeigt die notwendigen Schritte zur Errichtung einer Plushaltestelle auf. So muss zu Beginn eine Standortwahl getroffen und die Ausstattung (Funktionen) festgelegt werden. Danach kann im Rahmen diverser Detailabstimmungen eine konkrete Ausgestaltung definiert werden. Vor der Erstellung benötigter Vergabeunterlagen für den Hochbau gilt es die Bauweise und Details zur Ausstattung festzulegen. In einem letzten Schritt muss der Tiefbau geplant werden.

Mit den Pilotstandorten in Lauenburg, Bad Segeberg, Trittau und Uetersen konnte gezeigt werden, wie moderne Mobilität heute aussieht. In jedem der beteiligten Kreise wurde eine individuelle Plushaltestelle realisiert, die perfekt auf ihren Standort zugeschnitten ist. Bei allen Schritten wurden die Bedürfnisse der (potenziellen) Fahrgäste, Anwohnende und der Verkehrsunternehmen berücksichtigt. Nur so gelingt es den ÖPNV durch die attraktive und angemessene Gestaltung der Plushaltestelle lokal zu etablieren. Die Reaktionen bei der Eröffnung und im darauffolgenden nachhaltigen Betrieb an den vier Pilotstandorten zeigt eindrucksvoll, das die ambitionierten Projektziele erreicht wurden.

Diese Leuchtturmprojekte sind mehr als nur Haltestellen - sie sind der greifbare Beweis, dass das modulare Konzept funktioniert. Sie liefern die Blaupause für künftige Mobilitätshubs und bieten wertvolle Insights für daran angelehnte Projekte.